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Wie wird ein Elektro Aussenborder betrieben?

Wie der Name bereits verrät, wird der Elektro Aussenborder elektrisch betrieben. Klar ist, dass auf dem Wasser keine Steckdose vorhanden ist, weshalb man hier schnell zum Schluss gelangt: Der elektrische Motor wird per Batterie betrieben. Aber auch hier gibt es Unterschiede, und: es gibt auch die Möglichkeit, Solarpanelen zu verwenden. Insgesamt verbleiben drei verschiedene Möglichkeiten, wie ein Elektro Außenborder betrieben werden kann:

Integrierter Akku

elektro aussenborderIn diesem Fall befindet sich der Akku im Außenborder. Das bedeutet, dass Sie keinen Akku benötigen, der nur Platz im Boot weg nimmt. Stattdessen sitzt der Akku klein und versteckt im Gerät und kann entweder über eine Steckdose oder einen 12 Volt Anschluss geladen werden. Alternativ gibt es Modelle, die sich mit einem Solarpanel aufladen lassen. Ferner können diese Elektro Außenborder noch etwas sehr sinnvolles: Sie können andere Geräte aufladen, die sich an Bord befinden, zum Beispiel Handy oder Laptop. Aus diesem Grund wurden diese dann mit einem USB-Anschluss versehen.

Externer Akku

Beim Elektro Aussenborder werden vorrangig zwei Batterietypen verwendet: Bleiakku und Lithium Akku. Der Bleiakku hat den Vorteil, dass er bei guter Pflege eine sehr lange Lebensdauer besitzt und zudem sehr zuverlässig ist. Die angesprochene lange Lebensdauer wird unter anderem deshalb erreicht, weil er eine geringe Eigenentladung besitzt. Der zweite Vorteil liegt in dem günstigen Preis, zu dem dieser Batterietyp verkauft wird.

Lithiumbatterien sind im Vergleich zu den Bleibatterien wesentlich teurer, können aber entschieden öfter aufgeladen werden. Ferner schreibt man ihnen wesentlich mehr Energie zu und verlieren in keinster Weise ihre Kapazität. Des Weiteren begeistern sie mit einem geringen Eigengewicht.

All dies führt dazu, dass sich die meisten für die Lithiumbatterien entscheiden. Falsch hingegen wäre es, eine Autobatterie zu verwenden. Diese sind für einen Dauerbetrieb nicht ausgelegt.

Solarpanelen

Viele entscheiden sich für die günstigste Lösung: Das Aufladen per Sonne. Wer viel im Süden unterwegs ist, der wird durch die vorhandene Sonne tatsächlich seine Akkus aufladen können. Der große Nachteil dieser Variante besteht jedoch darin, dass man viele Panelen benötigt, damit die Akkus aufgeladen oder der Elektro Außenborder autark damit betrieben werden kann. Alternativ zu den starren Panelen gibt es inzwischen ausrollbare Solarpanelen, die erst bei Bedarf auf dem Boot ausgerollt werden. Allerdings ist es bei Solarpanelen so, dass die Ladezeit deutlich höher ausfällt als die  anschließende Fahrtzeit.

Wofür Sie sich auch entscheiden: Wichtig ist, dass Sie immer ausreichend Ersatzakkus an Bord haben, die allerdings immer voll aufgeladen sein sollten. Ansonsten haben Sie im Notfall keinen Vorteil davon und der Elektro Außenborder kann seine Arbeit nicht verrichten. Denken Sie ebenfalls immer daran, dass die Fahrzeit deutlich abnimmt, wenn Sie schneller unterwegs sind. Machen Sie daher die Anzahl der Ersatzakkus von Ihrem Fahrverhalten abhängig: Je schneller Sie unterwegs sein möchten, umso mehr Akkus sollten Sie auf dem Boot dabei haben. Und nutzen Sie bei jeder Pause die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, die Akkus aufzuladen.